CHALLENGE ROTH 2026: Das stärkste Profifeld aller Zeiten?!

Update:

  • 25.06.: Laura Philipp krankheits- und verletzungsbedingt nicht am Start
  • 29.06.: Lucy Charles-Barclay erklärt überraschend ihre Teilnahme
  • 01.07.: Nach seinem 11. Platz beim verkürzten IRONMAN Frankfurt am vergangenen Wochenende, kündigt der dreifache Sieger Magnus Ditlev seinen Start in Roth an

Die CHALLENGE ROTH bleibt auch 2026 das Epizentrum des Langdistanz-Triathlons – und das angekündigte Profifeld unterstreicht diesen Anspruch eindrucksvoll. Was die Veranstalter präsentieren, ist nicht weniger als ein Aufeinandertreffen der absoluten Weltelite. Ein „Triell der Titanen“ bei den Männern und ein möglicherweise historischer Zweikampf bei den Frauen lassen schon Monate vor dem Rennen am 5. Juli die Vorfreude steigen.

Triell der Superstars: Blummenfelt, Laidlow, Lange

Im Fokus des Männer-Rennens steht ein Aufeinandertreffen, das es in dieser Form selten gab. Olympiasieger und Ironman-Weltmeister Kristian Blummenfelt trifft bei seinem Roth-Debüt auf Titelverteidiger Sam Laidlow sowie den dreifachen Ironman-Weltmeister Patrick Lange. Drei Athleten, die jeweils für sich den Anspruch haben, das Rennen zu gewinnen – zusammen bilden sie eines der hochkarätigsten Duelle der Triathlon-Geschichte.

Roth-Champion 2025: Sam Laidlow (7:29:35h), Foto: Christoph Raithel

Roth-Champion 2021: Patrick Lange (7:19:19h - aufgrund Streckenverkürzung kein offizieller Streckenrekord, Foto: Christoph Raithel

Roth-Debütant und dennoch Topfavorit: Kristian Blummenfelt (NOR), Foto: Jan Hetfleisch / IRONMAN

Besonders spannend: Während Laidlow als Vorjahressieger antritt, wird Blummenfelt intern bereits als Topfavorit gehandelt. Seine aggressive Rennstrategie und seine nachgewiesene Weltklasse auf allen Distanzen machen ihn zum Mann, den es zu schlagen gilt.

Doch das Feld ist weit mehr als nur ein Dreikampf. Der Vorjahres-Zweite Jonas Schomburg tritt erneut mit dem Ziel an, zu gewinnen. Mit Rico Bogen und Caroline Pohle stehen zwei spannende Debütanten in den Startlisten, die bislang vor allem auf kürzeren Distanzen überzeugt haben. Auch Frederic Funk oder internationale Topathleten wie Denis Chevrot und Ben Hoffman bringen zusätzliche Tiefe ins Rennen.

Frauenrennen: Weltrekord-Potenziel ohne Laura Philipp

Noch spektakulärer könnte sich das Rennen bei den Frauen entwickeln. Die amtierende Roth-Siegerin Laura Philipp hatte vor wenigen Tagen aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt vom Rennen erklärt. Dafür kündigte Lucy Charles-Barclay (GBR), an, nach Roth zurückzukehren und nach 2019 um ihren zweiten Titel zu kämpfen. Es ist zu erwarten, dass sie sich erneut bereits beim Schwimmen von allen Konkurrentinnen absetzen wird, um das Rennen von vorn zu bestimmen. Doch der Weg zum zweiten Sieg führt vor allem über ihre Landsfrau und Ironman-Vizeweltmeisterin Kat Matthews. Beide haben in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt, dass sie in Topform sind und das Potenzial haben, eine neue Weltrekordzeit in Roth aufzustellen. Wird hier zum ersten Mal die magische Acht-Stunden-Schallmauer von einer Frau durchbrochen? Es wird spannend!  

Abösage: Vorjahressiegerin Laura Philipp wird 2026 nicht um den Titel mitkämpfen, Foto: Christoph Raithel

IRONMAN Hawaii-Zweite: Kat Matthews, Foto: Ezra Shaw / Getty Images for IRONMAN

Die Ausgangslage für Roth 2026 ist damit klar: Zwei Athletinnen auf absolutem Weltklasse-Niveau, beide mit dem Potenzial, die magische Acht-Stunden-Marke anzugreifen. Ein Rennen, das nicht nur sportlich, sondern auch historisch werden könnte.

Dahinter wartet ein starkes Verfolgerfeld mit Athletinnen wie Alanis Siffert, Fenella Langridge oder der aufstrebenden Daisy Davies. Auch hier zeigt sich: Die Leistungsdichte ist so hoch wie selten zuvor.

„Bestes Profifeld der Geschichte“

Renndirektor Felix Walchshöfer spricht selbst vom „besten Profifeld in der Geschichte Roths“ – und diese Einschätzung erscheint alles andere als übertrieben. Olympiasieger, Weltmeister, Europameister und Roth-Champions treffen auf ambitionierte Newcomer und unberechenbare Debütanten.

Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz des Rennens aus. Roth steht traditionell für schnelle Zeiten, emotionale Bilder und eine einzigartige Atmosphäre – und 2026 scheint alles darauf hinzudeuten, dass ein weiteres Kapitel Triathlon-Geschichte geschrieben wird.

Die Startliste

Starterfeld Männer Starterfeld Frauen
Kristian Blummenfelt (NOR) Lucy Charles-Barclay (GBR)
Sam Laidlow (FRA) Kat Matthews (GBR)
Patrick Lange (GER) Fenella Langridge (GBR)
Jonas Schomburg (GER) Alanis Siffert (SUI)
Magnus Ditlev (DEN) Daisy Davies (GBR)
Frederic Funk (GER) Caroline Pohle (GER)
Rico Bogen (GER) Maja Betz (GER)
Kristian Høgenhaug (DEN) Jasmine Brown (GBR)
Arthur Horseau (FRA) Jeanne Collonge (FRA)
Will Draper (GBR) Lisa-Maria Dornauer (AUT)
Menno Koolhaas (NED) Chloe Hartnett (GBR)
Denis Chevrot (FRA) Denise Hiemann (GER)
Ben Hoffman (USA) Carolina Laurentiu Granja (ROU)
Ben Akin (GBR) Steffie Le Benezic (FRA)
Michael Boult (GBR) Gabrielle Lumkes (NED)
Milan Brons (NED) Fiona Moriarty (IRL)
Nicholas Chase (USA) Anna Pabinger (AUT)
Patrick Cometta (SUI) Katie Remond (GBR)
Dieter Comhair (BEL) Chloe Sparrow (GBR)
Zack Cooper (USA) Morena Stevens (GBR)
Lewis Eccleston (GBR) Rosie Wild (GBR)
Pascal Franken (GER) Ewelina Wolos (POL)
Jan Höing (GER)
Frederik Holm Wester (DEN)
Nils Lorenz (GER)
Giel Meesen (NED)
Hao Miao (CHN)
Sam Musgrove (GBR)
Matthias Schindler (GER)
Morten Schmidt (DEN)
Olaf van den Bergh (BEL)
Jesse Van Hulst (NED)
Johannes Vogel (GER)
Cameron Wilson (AUS)
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